Rheinland-Pfalz Ehemalige Regierungsbezirke
Rheinland-Pfalz bestand bis 1999 aus den Regierungsbezirken
- Koblenz
- Trier und
- Rheinhessen-Pfalz.
Zum 1. Januar 2000 wurden die drei Bezirksregierungen in die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion sowie die Struktur- und Genehmigungsdirektionen Nord und Süd überführt. Ihre Zuständigkeiten erstrecken sich seither teilweise auf das ganze Bundesland.
Dennoch leben die ehemaligen Regierungsbezirke als NUTS-2-Regionen weiter.
Landkreise
(mit Autokennzeichen)
Karte der Landkreise in Rheinland-Pfalz
- Ahrweiler (AW)
- Altenkirchen (AK)
- Alzey-Worms (AZ)
- Bad Dürkheim (DÜW)
- Bad Kreuznach (KH)
- Bernkastel-Wittlich (WIL)
- Birkenfeld (BIR)
- Bitburg-Prüm (BIT)
- Cochem-Zell (COC)
- Daun (DAU)
- Donnersbergkreis (KIB)
- Germersheim (GER)
- Kaiserslautern (KL)
- Kusel (KUS)
- Rhein-Pfalz-Kreis (RP ehem. LU)
- Mainz-Bingen (MZ)
- Mayen-Koblenz (MYK)
- Neuwied (NR)
- Rhein-Hunsrück-Kreis (SIM)
- Rhein-Lahn-Kreis (EMS)
- Südliche Weinstraße (SÜW)
- Südwestpfalz (PS)
- Trier-Saarburg (TR)
- Westerwaldkreis (WW)
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Kreisfreie Städte
(mit Autokennzeichen)
- Frankenthal (Pfalz) (FT)
- Kaiserslautern (KL)
- Koblenz (KO)
- Landau in der Pfalz (LD)
- Ludwigshafen am Rhein (LU)
- Mainz (MZ)
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- Neustadt an der Weinstraße (NW)
- Pirmasens (PS)
- Speyer (SP)
- Trier (TR)
- Worms (WO)
- Zweibrücken (ZW)
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Große kreisangehörige Städte
(mit Autokennzeichen)
- Andernach,
Landkreis Mayen-Koblenz (MYK)
- Bad Kreuznach,
Landkreis Bad Kreuznach (KH)
- Bingen am Rhein,
Landkreis Mainz-Bingen (MZ)
- Idar-Oberstein,
Landkreis Birkenfeld (BIR)
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- Ingelheim am Rhein,
Landkreis Mainz-Bingen (MZ)
- Lahnstein,
Rhein-Lahn-Kreis (EMS)
- Mayen,
Landkreis Mayen-Koblenz (MYK)
- Neuwied,
Landkreis Neuwied (NR)
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Städte und Gemeinden
In den 118 Städten des Landes leben 1.998.000 Einwohner, davon in den 12 kreisfreien Städten 1.001.000 Einwohner. In den 2.187 Gemeinden leben 2.065.000 Einwohner (2003). An Gemeindearten gibt es die Ortsgemeinde, die Verbandsgemeinde, die verbandsfreie Gemeinde, die Große kreisangehörige Stadt sowie die Kreisfreie Stadt.
Siehe auch:
- Liste der Orte in Rheinland-Pfalz
- Liste der Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz
Mit Andernach, Koblenz, Mainz, Speyer, Trier und Worms liegen eine Mehrzahl der ältesten Städte Deutschlands in Rheinland-Pfalz, wobei sich, je nach Lesart, Trier und Worms als "älteste Stadt Deutschlands" bezeichnen dürfen. Auf einen offiziellen Status berufen kann sich indessen nur Worms, das von der Bundesregierung als deutsches Mitglied des 1994 gegründeten Arbeitskreises der ältesten Städte Europas benannt worden ist.
Größte Städte und Gemeinden
Stadt/Gemeinde
Einwohner am
31. Dezember 2000
Einwohner am
30. Juni 2005
| Mainz |
182.870 |
192.208 |
| Ludwigshafen am Rhein |
162.233 |
163.274 |
| Koblenz |
107.950 |
106.681 |
| Trier |
99.410 |
99.685 |
| Kaiserslautern |
99.825 |
99.033 |
| Worms |
80.361 |
81.385 |
| Neuwied |
67.057 |
66.455 |
| Neustadt an der Weinstraße |
53.917 |
53.760 |
| Speyer |
49.776 |
50.428 |
| Frankenthal (Pfalz) |
47.763 |
47.357 |
| Bad Kreuznach |
43.164 |
43.757 |
| Pirmasens |
45.212 |
43.482 |
| Landau in der Pfalz |
41.122 |
41.841 |
| Zweibrücken |
35.719 |
35.393 |
| Idar-Oberstein |
33.646 |
32.254 |
| Andernach |
29.319 |
30.983 |
| Bad Neuenahr-Ahrweiler |
27.061 |
27.628 |
| Bingen am Rhein |
24.710 |
24.850 |
| Ingelheim am Rhein |
24.678 |
24.648 |
| Germersheim |
20.134 |
20.777 |
| Haßloch (Pfalz) |
20.781 |
20.747 |
Regionen
Das Land Rheinland-Pfalz gliedert sich in folgende Regionen (von Nord nach Süd):
- Westerwald
- Mittelrhein-Lahn-Taunus
- Eifel
- Ahr
- Mosel-Saar
- Hunsrück
- Nahe
- Rheinhessen
- Pfalz
Siehe auch:
- Liste der Landschaften in Rheinland-Pfalz
Kirchenbezirke
Wichtigste Konfessionen sind die evangelische (33,1 % der Bevölkerung) und katholische Kirche (48,5 % der Bevölkerung).
Landeskirchen der evangelischen Kirche im Bundesland:
- Evangelische Kirche im Rheinland
- Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
- Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)
Diözesen der katholischen Kirche im Bundesland:
- Erzbistum Köln
- Erzbistum Trier
- Bistum Mainz
- Diözese Limburg
- Diözese Speyer
Landesbehörden und Landesbetriebe
- Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
- Landesamt für Geologie und Bergbau
- Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
- Landesbetrieb Daten und Information
- Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung
- Landesbetrieb Straßen und Verkehr
- Landesforstverwaltung
- Landeshauptarchiv
- Landesmedienzentrum
- Statistisches Landesamt
- Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
- Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd
Sprache
Im Altertum gehörte der größte Teil des Landes zu Gallien, Trier war in der Spätantike Hauptstadt der Provinz Belgica prima und zeitweise eine der Hauptstädte des Gesamtreiches der Römer. Die Bevölkerungsmischung aus eingewanderten Römern und romanisierten Kelten blieb auch nach der fränkischen Eroberung bestehen, ihre Sprache, das Moselromanische, hielt sich bis ins hohe Mittelalter an der Mosel, war aber isoliert von der übrigen Romania durch die rein fränkischsprachigen Gebiete im heutigen Westen von Rheinland-Pfalz und im heutigen Luxemburg, siehe auch: Moselfränkisch.
Im östlichen Teil des Landes fand bereits in römischer Zeit eine Durchmischung von keltischen und germanischen Stämmen statt. In der Völkerwanderung besiedelten Alemannen und Franken diesen Teil des Landes. Aus der Vermischung entstanden verschiedene Variationen der pfälzischen Dialekte. Durch die jahrhundertelange Tradition der Auswanderung auf Grund von Armut oder religiösen Überzeugungen bildete das Pfälzische die Grundlage für verschiedene auslandsdeutsche Mundarten. Russlanddeutsche, Banater, Amish (Pennsylvania Dutch) und Deutschstämmige in Brasilien haben sich teilweise bis heute diesen Dialekt bewahrt.
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